VIGANTOL 1.000 I.E. Vitamin D3 Tabletten 50 St
Artikelinformationen
Herkunft von Vitamin D3
Für die aktuell erhältliche Zusammensetzung gilt:
Der Wirkstoff Colecalciferol (Vitamin D3) in VIGANTOL® 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten wird aus Lanolin (Wollfett), der Schafswolle von lebenden Schafen gewonnen. Das Vitamin D ist also natürlichen (tierischen) Ursprungs.
Anwendungsgebiete
VIGANTOL® 1000 I.E. werden angewendet:
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter)
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Frühgeborenen
• Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung (Störung der Aufnahme von Vitamin D im Darm)
• Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes)
Anwendung & Dosierung
Je nach Anwendungsgebiet liegt die Dosierung von VIGANTOL® 1000 I.E. zwischen einer halben und einer Tablette pro Tag.
Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie VIGANTOL® 1000 I.E. immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Tagesdosis:
Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter):
½ Tablette VIGANTOL® 1000 I.E. (entsprechen 500 I.E. Vitamin D) oder eine Tablette VIGANTOL® 500 I.E .
Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Frühgeborenen:
Im Allgemeinen wird zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen täglich 1 Tablette VIGANTOL® 1000 I.E. (entsprechend 1000 I.E. Vitamin D) empfohlen.
Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt vorzugeben.
Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung:
½ Tablette VIGANTOL® 1000 I.E. (entsprechen 500 I.E. Vitamin D).
Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose:
1 Tablette VIGANTOL® 1000 I.E. (entsprechen 1000 I.E. Vitamin D).
Tipp zur Anwendung bei Erwachsenen:
Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Wasser ein.
Tipps zur Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern:
Die Tablette auf einem Teelöffel mit Wasser oder Milch zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt, am besten während einer Mahlzeit, in den Mund geben.
Der Zusatz der Tabletten zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollständige Zufuhr garantiert werden kann. Sofern die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach Aufkochen und anschließendem Abkühlen der Mahlzeit. Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene Vitamin-D-Menge zu berücksichtigen.
Zur Dauer der Anwendung ist der Arzt zu befragen.
Bei Säuglingen werden ½ Tablette VIGANTOL® 1000 I.E. (entsprechen 500 I.E. Vitamin D) oder eine Tablette VIGANTOL® 500 I.E in der Regel ab der zweiten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres verabreicht. Weitere Gaben sind im zweiten Lebensjahr vor allem in den Wintermonaten zu empfehlen.
| PZN | 13155678 |
| Anbieter | WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH |
| Packungsgröße | 50 St |
| Packungsnorm | N2 |
| Darreichungsform | Tabletten |
| Produktname | Vigantol 1000 I.E. Vitamin D3 |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Colecalciferol |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Art der Anwendung?
Ältere Kinder und Erwachsene: Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Säuglinge und Kleinkinder: Lassen Sie das Arzneimittel auf einem Teelöffel in einer kleinen Menge Wasser zerfallen. Die aufgelöste Tablette kann dem Kind direkt in den Mund gegeben werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Zur Vorbeugung gegen Rachitis erhalten Säuglinge das Arzneimittel ab der 2. Lebenswoche bis zum Ende es 1. Lebensjahres. Ab dem 2. Lebensjahr sind weitere Gaben, insbesondere in den Wintermonaten, zu empfehlen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu erhöhten Kalziumwerten im Blut mit Herzrhythmusstörungen, Durst, Flüssigkeitsmangel, Kraftlosigkeit bzw. Schwäche, Bewustseinsstörungen sowie zu Kalziumablagerungen in Gefäßen und im Gewebe kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Frühgeborene | 1 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Kinder und Erwachsene | 1/2 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Kinder und Erwachsene | 1/2 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
Der Wirkstoff greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Für das Arzneimittel sind derzeit nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
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Unsere pharmazeutische Fachberatung beantwortet gerne Ihre Fragen.
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