MUCOSOLVAN Inhalationslösung 15 mg Lsg.f.Vernebler 100 ml
MUCOSOLVAN Inhalationslösung 15 mg/2 ml ist ein Arzneimittel zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim (Expektorans)
Artikelinformationen
Sie leiden an einer Erkältung bzw. akuten Infektion der Atemwege mit festsitzendem, schleimigem Husten? Die MUCOSOLVAN® Inhalationslösung mildert diese Beschwerden. Sie enthält den Wirkstoff Ambroxol, der den Schleim in den Bronchien lösen und so den Hustenreiz lindern kann.
Warum husten wir?
Ursache für Hustensymptome sind meist Erkältungsviren, in selteneren Fällen Bakterien. Die Krankheitserreger gelangen auf die Schleimhaut der Bronchien und rufen dort Entzündungen hervor. Das führt zu einer vermehrten Schleimproduktion. Außerdem schwächt die Entzündung die Aktivität der Flimmerhärchen auf der Schleimhaut, die den Schleim normalerweise kontinuierlich abtransportieren. So sammelt sich Schleim in den Bronchien und verfestigt sich. Auf diesen gestörten Selbstreinigungsprozess reagiert der Organismus mit Husten, was den festsitzenden Schleim lösen soll. Das gelingt jedoch nur bedingt. Die Folge: das unangenehme Gefühl, ständig etwas abhusten zu müssen.
So wirkt die MUCOSOLVAN® Inhalationslösung
Dem Hustenreiz wirkt das Inhalieren mit der MUCOSOLVAN® Inhalationslösung entgegen. Der Wirkstoff Ambroxol wurde nach dem Vorbild von Vasicin entwickelt, einem aus dem indischen Lungenkraut gewonnenen Chinazolin-Alkaloid. Vor allem die Blätter dieses Strauches gelten im Ayurveda als wirksamer Schleimlöser und als natürliches Mittel zur Bronchienerweiterung. Ambroxol regt die Selbstreinigungsfunktion der Atemwege wieder an. Der in der MUCOSOLVAN® Inhalationslösung enthaltene Wirkstoff Ambroxol verflüssigt den festen Schleim, erleichtert dessen Lösung von der Schleimhaut der Bronchien und verhindert die Bildung von neuem Hustenschleim.
Anwendung und Dosierung
Die MUCOSOLVAN® Inhalationslösung eignet sich nicht für die Inhalation mit heißem Wasserdampf oder Inhalatoren, die nach dem Dampfkesselprinzip funktionieren. Seine volle Wirkung entfaltet die Lösung in modernen Inhalationsgeräten, die das Wasser vernebeln, statt zu verdampfen. Infrage kommen beispielsweise Kompressor- und Ultraschallvernebler. Im Gegensatz zu Dampfinhalatoren erzeugen Vernebler einen feinen Wassernebel. Nebel-Tröpfchen haben einen geringeren Durchmesser als in Wasserdampf aufsteigende Tröpfchen. Eine Inhalation mit einem heißen Wasserbad befeuchtet lediglich die Schleimhäute von Mund, Nase und Rachenraum, der Dampf dringt jedoch nicht in die Atemwege ein. Wenden Sie die auf Körpertemperatur erwärmte MUCOSOLVAN® Inhalationslösung dagegen mit einem Vernebler-Inhalator an, erreichen die winzigen Nebeltröpfchen auch Luftröhre, Bronchien und Lungenflügel. Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, liegt der MUCOSOLVAN® Inhalationslösung ein Messbecher bei.
Mucosolvan® Inhalationslösung 15 mg/2 ml. Wirkstoff: Ambroxolhydrochlorid. Anwendungsgebiet: Zur Schleim lösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid.
| PZN | 02157177 |
| Anbieter | A. Nattermann & Cie GmbH |
| Packungsgröße | 100 ml |
| Packungsnorm | N2 |
| Darreichungsform | Lösung für einen Vernebler |
| Produktname | Mucosolvan 15 mg/2 ml |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ambroxol hydrochlorid |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und inhalieren Sie es. Benutzen Sie dafür ein entsprechendes Gerät (z.B. Vernebler). Zuvor erwärmen Sie das Arzneimittel auf Körpertemperatur. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4-5 Tage anwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Unruhe, Erbrechen, Durchfall sowie zum Blutdruckabfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene | 2-3 ml Lösung | 1-2 mal täglich | verteilt über den Tag |
Der Wirkstoff löst festsitzenden Schleim in den Atemwegen. Der zähe Schleim wird dünnflüssiger und die Haftung an den Schleimhäuten der Bronchien nimmt ab. Dadurch geht die Verschleimung zurück und das Abhusten wird erleichtert.
Lokal angewendet kann der Wirkstoff Schleimhäute an der Oberfläche betäuben und so zum Beispiel für kurze Zeit Halsschmerzen mildern.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verminderte Funktion der Flimmerhärchen in den Atemwegen, wie z.B.:
- Malignes Ziliensyndrom
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Taubheitsgefühl in Mund und Rachen
- Geschmacksstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Anfälle von Atemnot
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ambroxol!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können krampfartige Verengungen der Atemwege hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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